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Gewerkschaften wohin? Gegenwehr oder Co-Management für’s Kapital?
Mittwoch, 13. Oktober, 19.30 Uhr
Mit Massendemonstrationen und Streiks wurde in anderen europäischen Ländern auf Krise und Sozialabbau reagiert. Bei uns blieb es dagegen relativ ruhig, obwohl in Deutschland der Reallohnverlust am gravierendsten ist. Es wird deutlich, dass es zwei Richtungen in der Gewerkschaftsbewegung gibt:
1. Die Standortsicherung durch Zugeständnisse an das Kapital,
2. den Kampf dagegen, die Krisenlasten auf die Beschäftigten abzuwälzen.
Die gewerkschaftlichen Demonstrationen und Aktionen der letzten Zeit waren oft eher symbolischer Art, was zu Resignation führt. Ein ernsthafter Versuch, eine der vielen Maßnahmen der Regierung zum Sozialabbau zu verhindern, blieb aus. Auch bei der Tarifpolitik, dem Kerngeschäft der Gewerkschaften, wurde nicht einmal die Preissteigerung ausgeglichen. Wir werden in der Podiumsdiskussion über Strategien diskutieren, diese Situation zu überwinden. Wie kommen wir zu einem „heißen Herbst“?
Es diskutieren: Ursula Schorlepp, stellv. Geschäftsführerin ver.di Stuttgart Tom Adler, BR Daimler-Untertürkheim, IGM Christa Hourani, BR Daimler-Zentrale, VKL, IGM, Gewerkschaftslinke Manfred Jansen, ehem BR-Vors. KBA Metalprint Angefragt eine Vertreterin der IG-BAU
Moderation: GĂĽnther Klein, Vorsitzender Waldheim, PR, Vorsitzender FB5 ver.di Stuttgart
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